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Gemeinde Teutschenthal

Bundesland: Sachsen-Anhalt Landkreis: Saalekreis Höhe: 121 m ü. NHN Fläche: 90,6 km² Einwohner: 13.272 (31. Dez. 2013) Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km² Postleitzahl: 06179 Vorwahlen: 0345, 034601, 034636 (Dornstedt, Steuden) Kfz-Kennzeichen: SK, MER, MQ, QFT Gemeindeschlüssel: 15 0 88 365 Gemeindegliederung: 15 Ortsteile Adresse der Gemeindeverwaltung: Am Busch 19 06179 Teutschenthal Webpräsenz: www.gemeinde-teutschenthal.de Bürgermeister: Andre Herzog
Gemeinde
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Etwas zur Geschichte In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird Teutschenthal als  zehntpflichtiger Ort Dussina im Friesenfeld erstmals urkundlich erwähnt. Gleichzeitig wurde auch der Ort Osniza  genannt, der später ein Teil von Teutschenthal wurde. Von 1365 bis 1615 blieb Teutschenthal in die beiden Ortsteile Ober- und Unterteutschenthal getrennt. Während des  Dreißigjährigen Krieges zerstörten die Kriegsparteien den Ort, den Wiederaufbau verdankten die Bewohner Wolf  Thilo von Trotha (1620–1683). Der wirtschaftliche Aufschwung, der bald nach diesem langen Krieg einsetzte, wurde  durch die Kriegsereignisse des Siebenjährigen Kriegs (1756–1763) und der napoleonischen Besetzung des Landes  von 1807 bis 1813 unterbrochen. Teutschenthal blieb danach noch agrarisch orientiert, aber schon bald begann mit  dem Kohleabbau und dem Siegeszug der Zuckerrübe auch ein gewerblich industrieller Aufschwung, der sich  wiederum auch auf die Landwirtschaft auswirkte. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Halle (Saale) nach Kassel im Jahre 1864 entstanden, teilweise auf Wanslebener  Flur, Bahnhof-, Post- und Wohngebäude. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere nach der Gründung der  Krügerhall AG (Kaliabbau) 1905, und in den folgenden Jahrzehnten wurden weitere Wohnanlagen zum Teil auf  Langenbogener Flur für Bergarbeiter, Angestellte und leitende Mitarbeiter des Kaliwerks errichtet. 1936 erbaute die IG Farben in Teutschenthal ein Werk für die Magnesiumproduktion . Trotz Stilllegung des Kaliwerkes im Jahre 1982 entwickelte sich Teutschenthal-Bahnhof zu einem industriellen und  gewerblichen Zentrum.  Die durch die Kaligewinnung entstandenen Hohlräume stellen ein großes Problem dar, da das Carnallitit -Salzgestein  Instabilität bedingende physikalische Eigenschaften (z. B. Sprödbruch) aufweist. Bereits am 24. Mai 1940 waren bei  einem derartigem Gebirgsschlag 42 Bergleute ums Leben gekommen. Der letzte Hohlraumeinsturz ereignete sich am 11. September 1996, und zog ein knapp 2 Sekunden andauerndes Erdbeben mit einer Magnitude von M L =5,6 nach  sich. Das Beben wurde weltweit von Seismographen registriert. Heute werden in einem Versatzbergwerk große  Anstrengungen unternommen, die noch verbliebenen Hohlräume von rund 7 Millionen Kubikmeter durch Verfüllung  (bergbaulich: Versatz) zu sichern. Eisdorf In einer Urkunde des Klosters Wimmelburg wurde der Ort Eisdorf 1121 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Eisdorf  kam später zum Saalkreis (während Teutschenthal in der Herrschaft Schraplau der Grafschaft Mansfeld verblieb) und wurde mit dem Saalkreis, der zum Erzstift Magdeburg gehörte, 1680 brandenburgisch. 1952 kam der Ort zur  Gemeinde Teutschenthal. Östlich von Eisdorf lag früher das Vorwerk Vitzenburg. Köchstedt Die Siedlung Köchstedt wurde bereits Ende des 4. Jahrhunderts durch die Angeln und Warnen gegründet. Diese  germanischen Stämme waren Ackerbauern, die das im Tal der Würde kaum vorhandene trockene Land  bewirtschafteten. Im 8. Jahrhundert führte das Hersfelder Zehntverzeichnis den Ortsnamen „cochstat“. Jahrhunderte später wurden Angehörige eines niederen Dienstadelgeschlechts als die von Kochstede erwähnt. Köchstedt kam  1501 zum Unteramt Schraplau, das später der preußische König Friedrich Wilhelm I. kaufte. Bis zum Ende des  Zweiten Weltkrieges war der Ort ein Bennstedter Vorwerk und eine selbstständige Gutswirtschaft . Köchstedt kam 1950 zu Langenbogen und 1959 zu Bennstedt . Der Anschluss an Teutschenthal erfolgte 1993. Gedenkstätten Gedenkstein auf dem Ortsfriedhof zur Erinnerung an die Opfer der Kämpfe gegen den Kapp-Putsch 1920 sowie an die Opfer des Faschismus, darunter den KPD-Aktivisten Albert Schmidt, den Bergmann Hermann Wendt und den Juden  Salomon Maerker. Nach Schmidt und Maerker wurden Straßen benannt. Gedenkstein von 1959 in der Grünanlage Fr.-Henze-Straße zur Erinnerung an den KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann. Politik  Der hauptamtliche Bürgermeister Andre Herzog wurde am 20. Dezember 2009 gewählt. Wappen Das Wappen wurde am 26. Januar 1998 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt. Blasonierung: „In Grün eine silberne Spitze, belegt mit einer entwurzelten grünen Linde, oben nach der Figur  begleitet von zwei steigenden, dreiblättrigen silbernen Lindenzweigen.“ Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Frank Jung gestaltet. (Quelle Wikipedia)
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